Geocaching funktioniert im Prinzip so, dass man die Daten für den ersten Hinweis per GPS-Gerät sucht. Man sieht auf einem kleinen Display eine Karte mit zwei Punkten. Einer davon ist der momentane Standort und der andere ist das Ziel. Man muss einfach nur dem Pfeil in die richtige Richtung folgen, bis man am Ziel ist. Sobald man dieses erreicht hat, muss man quasi "suchen", da der Hinweis sich in einem Umkreis von bis zu 25 Metern irgendwo im Wald befindet. Sobald man den Hinweis gefunden hat, muss man eine Art Rätsel lösen. Dies kann zum Beispiel so aussehen, dass man eine Art Puzzle zusammen fügen muss.
Jedes Puzzleteil hat eine Zahl am Rand. Die Aufgabe könnte nun lauten: Setze das Puzzle zusammen und lies die Zahl ab, die in dem Mittelteil des Puzzles ist. Diese muss man dann in eine Matheaufgabe einsetzen, um die Koordinaten für den nächsten Hinweis zu bekommen. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen und Steffen Pfau erzählte uns von den skurrilsten Geocache-Hinweisen. So erzählte er zum Beispiel, dass eine UV-Lampe zur "erweiterten Grundausstattung" eines Geocachers gehöre. Da wir aber alle Anfänger in Sachen geocaching waren, hatte Steffen Pfau Nachsicht mit uns und hat die Hinweise relativ einfach versteckt. Nach insgesamt sechs gefunden Hinweisen, die alle etwas mit Glück zu tun hatten, machten wir uns noch auf die Suche nach dem letzten Hinweis, dem Finalen Hinweis. Hier wartete eine kleine Schatztruhe auf uns und jeder von uns durfte sich einen kleinen Preis herausnehmen.
Normalerweise ist Geocaching ein "Geben und Nehmen". Jeder, der den Schatz gefunden hat, nimmt etwas heraus und legt auch wieder etwas hinein. In unserem speziellen Fall mussten wir nichts zurück in die Schatzkiste legen.
Auf dem Nachhauseweg ist uns dann nochmal das Glück über den Weg gelaufen. Kurz bevor wir den Wald verließen, wartete ... eine Überraschung auf uns, die an dieser Stelle aber nicht verraten werden soll... :)
(Pete)
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