Samstag, 24. Juli 2010

Phänomenale Idee...

Einer der Glücksexperten, der zur Schömberger Glückswoche kam und sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Glück auseinandersetzt ist Prof. Dr. Ruckriegel.

Für uns ergab sich die glückliche Begebenheit, mit ihm zu sprechen und ihn persönlich nach seiner Auffassung von Glück und seinem Eindruck zur Schömberger Glückswoche zu fragen.

(Wir entschuldigen uns für den etwas zu leise geratenen Ton. Bitte die Lautsprecher voll aufdrehen!)

Text und Interview: Enni
Kamera: Elena

Schwarzwälder-Seminar und Kaffee-Seminar im Talblick


Am gestrigen Freitag wurden unsere bhutanischen Freunde von Herrn Seibold vom Cafe Talblick zum "Schwarzwälder-Seminar und Kaffee-Seminar" eingeladen. Herr Seibold führte die Bhutaner und einige interessierte Schömberger Frauen in die Kunst der Schwarzwälder Kirschtorte und deren Zubereitung ein. "Einer großen Torte mischen wir ca. 250ml echtes Schwarzwälder Kirschwasser bei. Dies ist übrigens auch das Hauptqualitätsmerkmal. Für eine original Schwarzwälder Kirschtorte darf nur Kirschwasser aus dem Schwarzwald benutzt werden", sagte Herr Seibold.

Unsere bhutanischen Freunde hatten dann auch das Glück, dass bei der Zubereitung etwas Sahne übrig blieb. So konnten sie sich noch im "Sahnerosetten machen" üben.

Nachdem die Schwarzwälder Kirschtorte von allen Beteiligten eine Goldmedaille verliehen bekam, schwenkte Herr Seibold um zum Kaffee-Seminar. Während er über die Herkunft des Kaffees und dessen Geschichte erzählte, aßen wir alle ein leckeres Stück der Schwarzwälder Kirschtorte.
Nach ca. 2 Stunden verabschiedeten wir uns von unserem freundlichen Gastgeber und bedankten uns für die zwei informativen Vorträge.



Text, Foto und Kamera: Pete
Schnitt: Enni

Donnerstag, 22. Juli 2010

Schömberger Jugend meets Bhutan

Heute abend haben sich einige schömberger Jugendliche und die Delegation aus Bhutan auf Initiative von Frau Gabriele Freimüller im Haus am Kurpark getroffen. In einer gemütlichen Runde fand ein interessanter kultureller Austausch statt. Die schömberger Jugend stellte viele Fragen über das Land, die Menschen und ihre Kultur, aber auch die bhutanischen Gäste waren sehr an der Meinung der deutschen Jugendlichen und ihre eigene Kultur interessiert.



Für eine besondere Überraschung sorgte der große Deutschland-Fan Jigme Dendup, der sich während der Vorstellungsrunde auf deutsch vorstellte.


Wir waren besonders verblüfft als wir erfuhren, dass fast alle Bhutaner "Paul den Octopus" kennen... ;)



Weitere Informationen über diesen tollen Abend folgen in Kürze. Wir hoffen natürlich, dass wir alle Beteiligten am Samstag im Kurhaus sehen werden.





Pete und Enni

Mittwoch, 21. Juli 2010

Geocaching - Eine lustige Schatzsuche

Heute um 14.00 Uhr fand sich eine lustige Truppe bei der Konzertmuschel ein, um von Steffen Pfau in die Tiefen des Geocachings eingewiesen zu werden. Alle hörten sehr gespannt zu, als er erzählte, dass Geocaching vor allem für Kinder sehr vorteilhaft ist, da sie durch eine spielerische und ereignisreiche Art und Weise in die Natur geführt werden. "Spazieren oder wander gehen mit den Eltern ist langweilig" fügte er an und deutete somit den großen Vorteil von Geocaching an. Nach der kurzen Einweisung ging es dann auch gleich in den Wald zum ersten Hinweis. Sonam von der bhutanischen Delegation lief gleich vorne weg, was zeigte, dass er sehr begeistert von dieser neuen Sportart ist. "Leider ist sowas in Bhutan nicht möglich, da wir keine GPS-Geräte haben" sagte er.

Geocaching funktioniert im Prinzip so, dass man die Daten für den ersten Hinweis per GPS-Gerät sucht. Man sieht auf einem kleinen Display eine Karte mit zwei Punkten. Einer davon ist der momentane Standort und der andere ist das Ziel. Man muss einfach nur dem Pfeil in die richtige Richtung folgen, bis man am Ziel ist. Sobald man dieses erreicht hat, muss man quasi "suchen", da der Hinweis sich in einem Umkreis von bis zu 25 Metern irgendwo im Wald befindet. Sobald man den Hinweis gefunden hat, muss man eine Art Rätsel lösen. Dies kann zum Beispiel so aussehen, dass man eine Art Puzzle zusammen fügen muss.
Jedes Puzzleteil hat eine Zahl am Rand. Die Aufgabe könnte nun lauten: Setze das Puzzle zusammen und lies die Zahl ab, die in dem Mittelteil des Puzzles ist. Diese muss man dann in eine Matheaufgabe einsetzen, um die Koordinaten für den nächsten Hinweis zu bekommen. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen und Steffen Pfau erzählte uns von den skurrilsten Geocache-Hinweisen. So erzählte er zum Beispiel, dass eine UV-Lampe zur "erweiterten Grundausstattung" eines Geocachers gehöre. Da wir aber alle Anfänger in Sachen geocaching waren, hatte Steffen Pfau Nachsicht mit uns und hat die Hinweise relativ einfach versteckt. Nach insgesamt sechs gefunden Hinweisen, die alle etwas mit Glück zu tun hatten, machten wir uns noch auf die Suche nach dem letzten Hinweis, dem Finalen Hinweis. Hier wartete eine kleine Schatztruhe auf uns und jeder von uns durfte sich einen kleinen Preis herausnehmen.


Normalerweise ist Geocaching ein "Geben und Nehmen". Jeder, der den Schatz gefunden hat, nimmt etwas heraus und legt auch wieder etwas hinein. In unserem speziellen Fall mussten wir nichts zurück in die Schatzkiste legen.


Auf dem Nachhauseweg ist uns dann nochmal das Glück über den Weg gelaufen. Kurz bevor wir den Wald verließen, wartete ... eine Überraschung auf uns, die an dieser Stelle aber nicht verraten werden soll... :)
(Pete)

Bhutaner meditieren in Schömberg...

Mittwochvormittag machte sich die Bhutanische Delegation auf ins Tauhaus zum Autogenen Training bei Christine Bruhn.

Die Bhutaner waren sichtlich interessiert an der Form des Meditierens. So entwickelte sich nach der Meditationsphase noch ein reges Gespräch zwischen ihnen und Frau Bruhn über die Unterschiede des Meditierens in den unterschiedlichen Kulturen.

Doch auch wenn das Meditieren in Form des Autogenen Trainings anders war als bei ihnen, sagten sie, dass sie es genossen hätten und sie es wichtig fänden , dass die Leute sich auf solche Art einmal entspannen und beruhigen, wo es doch so viel Hektik gäbe.

Große Freude beim Rodeln...

Am Dienstag Mittag fuhr die kleine Autokolonne nach Enzklösterle ins Poppeltal, um die größte Sommerrodelbahn des Schwarzwaldes unsicher zu machen. Unter euphorischem Lachen wurde die Gruppe auf Rodelschlitten den Berg hinaufgezogen, um kurz darauf wieder ins Tal hinab zu rodeln. Die Gruppe konnte kaum genug davon bekommen und liess sich sogar von anfänglichen Karambolagen nicht davon abschrecken gleich dreimal hintereinander das Glück in schneller Talfahrt zu finden.


"Wir bräuchten sowas bei uns in Bhutan", freute sich Jigme Dendup und fügte hinzu, dass "man dann aber auch Sauerstoffmasken bereitstellen müsste, denn die Luft ist auf unseren 7,000 Meter hohen Bergen schon sehr dünn".

Gut gelaunt fuhr die Gruppe dann weiter nach Dobel, wo sie freundlich vom Wirt des Gasthofes zur Linde empfangen und auf eine Runde Apfelsaftschorle eingeladen wurden. Nach kurzer Verschnaufspause auf der herrlichen Sonnenterrasse wanderte die Gruppe hinauf zum alten Wasserturm und schaffte sogar die 125 Stufen zur Aussichtsplattform, von wo sie mit großem Staunen die prächtige Aussicht über den Schwarzwald bis nach Karlsruhe und Frankreich genossen.

Mit einem Lächeln fragte Sonam zugleich "und wo ist Schömberg, unser Zuhause?".

Dienstag, 20. Juli 2010

Nachhaltigkeit und Forellen füttern...

Bei schönstem Wetter ging es am Dienstag mit der bhutanische Delegantion ins Kapfenhardter Mühlental zur Unteren Mühle, wo der Jung-Müller Herr Mönch bereits auf die Gruppe wartete. Er führte Sie durch die Mühle und erklärte fachkundig die Geschichte und die Arbeit der sich seit 7 Generationen im Familienbetrieb befindlichen Mühle.

Die Delegation aus Bhutan war besonders von den Bestrebungen des Betriebes angetan, möglichst nachhaltig und biologisch wertvoll Getreideprodukte zu veredeln. Schnell startete ein reger Austausch über das Müllerhandwerk in Bhutan und in Deutschland.

Ganz fasziniert war man von dem Mühlrad, welches noch immer vom Unterreichenbach betrieben wird und eine herrlichen Mühlenromantik verspüht. Nach einer ausgiebigen Fotosession machten die Bhutaner erste Bekanntschaft mit dem Kneipbecken und traten ordentlich Wasser, um die müden Füssen zu erfrischen.

Natürlich durfte auch ein Besuch der Forellenbecken der Unteren Mühle nicht fehlen. Große Freude entstand, als Herr Mönch mit einem Eimer Fischfutter an die Teiche kam und den Bhutanern die Möglichkeit gab, selbst die Forellen zu füttern.

Als Gastgeschenk gab es von der Hotelchefin sogar noch ein frisch gebackenes Mühlenbrot für den Weg und sogar eine Probe von verschiedenen Getreidekörnern.