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Mittwoch, 21. Juli 2010

Bhutaner meditieren in Schömberg...

Mittwochvormittag machte sich die Bhutanische Delegation auf ins Tauhaus zum Autogenen Training bei Christine Bruhn.

Die Bhutaner waren sichtlich interessiert an der Form des Meditierens. So entwickelte sich nach der Meditationsphase noch ein reges Gespräch zwischen ihnen und Frau Bruhn über die Unterschiede des Meditierens in den unterschiedlichen Kulturen.

Doch auch wenn das Meditieren in Form des Autogenen Trainings anders war als bei ihnen, sagten sie, dass sie es genossen hätten und sie es wichtig fänden , dass die Leute sich auf solche Art einmal entspannen und beruhigen, wo es doch so viel Hektik gäbe.

Dienstag, 20. Juli 2010

Nachhaltigkeit und Forellen füttern...

Bei schönstem Wetter ging es am Dienstag mit der bhutanische Delegantion ins Kapfenhardter Mühlental zur Unteren Mühle, wo der Jung-Müller Herr Mönch bereits auf die Gruppe wartete. Er führte Sie durch die Mühle und erklärte fachkundig die Geschichte und die Arbeit der sich seit 7 Generationen im Familienbetrieb befindlichen Mühle.

Die Delegation aus Bhutan war besonders von den Bestrebungen des Betriebes angetan, möglichst nachhaltig und biologisch wertvoll Getreideprodukte zu veredeln. Schnell startete ein reger Austausch über das Müllerhandwerk in Bhutan und in Deutschland.

Ganz fasziniert war man von dem Mühlrad, welches noch immer vom Unterreichenbach betrieben wird und eine herrlichen Mühlenromantik verspüht. Nach einer ausgiebigen Fotosession machten die Bhutaner erste Bekanntschaft mit dem Kneipbecken und traten ordentlich Wasser, um die müden Füssen zu erfrischen.

Natürlich durfte auch ein Besuch der Forellenbecken der Unteren Mühle nicht fehlen. Große Freude entstand, als Herr Mönch mit einem Eimer Fischfutter an die Teiche kam und den Bhutanern die Möglichkeit gab, selbst die Forellen zu füttern.

Als Gastgeschenk gab es von der Hotelchefin sogar noch ein frisch gebackenes Mühlenbrot für den Weg und sogar eine Probe von verschiedenen Getreidekörnern.

Eine Wunderschöne Reise durch den Wald mit der Kutsche...

Am Montag (19.07.2010) stand für die Delegation aus Bhutan erstmal die Erholung im Vordergrund. Nach einer langen Anreise und einem fulminantem Start in die Glückswoche mit vielen Tänzen und großer Aufmerksamkeit wollte das Organisationsteam den Gästen aus dem Himalaya eine Verschnaufspause gönnen.

Als erstes ging es für die Bhutaner nach Bieselsberg zum Pferdehof Löffelhardt, wo die Delegation herzlich empfangen wurde. Im stilechten "Cabrio mit 2 PS" ging es gemächlich bei bestem Wetter durch das "Dörfle" zur Sternwarte und weiter in den Wald.

"Wir haben in Bhutan keinen wirklichen Bezug zu Pferden. Dafür ist unser Land zu gebirgig", erklärte Sonam das Erstaunen seiner Landsleute über den ersten Kontakt mit den prächtigen Haflingern von Carola und Peter Löffelhardt. Nach anfänglicher Zurückhaltung folgte die Faszination über die schönen Tiere. Schnell wurde Freundschaft zwischen Mensch und Tier geschlossen und die Bhutaner konnten sich kaum mehr losreissen.

Gekrönt wurde das Erlebnis mit einem kleinen Ausritt, denn "das Glück dieser Erde liegt ja bekanntlich auf dem Rücken der Pferde", wie Carola Löffelhardt stolz anmerkte.

Fachkundig informiert wurden die Bhutaner in englischer Sprache vom Schwarzwald Guide Peter Löffelhardt, der als Kutscher und Reiseführer zugleich die Gäste aus Fernost über den Schwarzwald, seine Geschichte und Legenden aufklärte.

Unterwegs wurde Rast an einer Wiese gemacht, als man im Heu Grasshüpfer entdeckte. Auch hier waren die Bhutaner schnell in den Bann der kleinen Tiere gezogen und man machte sich auf einige Exemplare zu fangen, um sie näher zu betrachten. Hier erwies sich wiedermal, dass das große Glück sich in vielen kleinen Glücksmomenten versteckt, denn die Freude und das Interesse war enorm.

Nach einer anschließenden Schmuserunde mit dem Hof Husky Baikal konnte man sich nur schwer von all den Tieren trennen und machte sich auf den Rückweg nach Schömberg.

Sonntag, 18. Juli 2010

Der Sprung ins Glück...

Mit Start des "Einkaufsglücks" zum verkaufsoffenen Sonntag des Schömberger Einzelhandels hatte dann auch der "Sprung ins Glück", der erste Bungee Jump in Schömberg seine Premiere.

Über 40 Springer wagten den Fall aus 60 Metern in die Tiefe auf dem Parkplatz von EDEKA-Eitel.

Ebenfalls dabei waren Sonam und Jigme von der bhutanischen Delegation. Beide fuhren mit hinauf und genoßen die Aussicht über Schömberg. Doch für einen Sprung fehlte dann doch das letzte bisschen Mut. "It's too high", kommentierte Jigme das Abenteuer.

Auch Frau Bürgermeisterin Bettina Mettler ließ es sich nicht nehmen, die besondere Aussicht über Ihre Glücksgemeinde zu genießen, auch wenn es sie einiges "an Mut gekostet" hat, wie sie nach Ihrer Hochfahrt sagte.

Regen Andrang gab es in der für den Verkehr gesperrten Hugo-Römpler-Straße mit unzähligen Schaulustigen, die jeden Springer mit tosendem Applaus wieder am Boden begrüßten.

Auch Holger Knöferl von der Pforzheimer Zeitung fand sich unter den Schaulustigen, doch springen wollte auch er nicht. "Das überlasse ich lieber den anderen", sagte er mit einem Grinsen.

Anders dagegen Svenja Stolzenbach, welche zusammen mit ihrer 16 jährigen Schwester Selina den Sprung ins Glück wagte und dabei zu Ehren Bhutans die Landesflagge mit dem Donnerdrachen in den Händen hielt (Foto: Krauss, PZ).

Jeder Springer erhielt ein T-Shirt vom Einzelhandel und dazu eine Nervennahrung in Form einer Bratwurst und eines Getränkes von EDEKA Eitel.

ONSER Bier - das Schömberger Eulenbräu löscht durstige Kehlen



Um Punkt 13.00 Uhr war es soweit.
Das erste Schömberger Bier - das ONSER - hatte Weltpremiere.



Auf Initiative der Schömberger Handwerker wurde das "Eulenbräu" als Beitrag zur Glückswoche auserkoren.

"Es war sehr viel Arbeit", sagte Herr Wernecke von Heizungsbau Bäuerle, freute sich aber wahnsinnig über das "naturtrübe" Endergebnis.

"Alle Handwerker hatten eng zusammengearbeitet", betonte Helmut Schray von Sanitärtechnik Schray und präsentierte voller Stolz die eigenes für die Prämiere erstellten Glasanhänger mit dem neuen Logo samt dazugehöriger Eule.

Leuchtend grün gekleidet versammelten sich dann auch alle Beteiligten am hoch frequentierten ONSER Stand an der Liebenzeller Straße vor Schuhpartner Blaich, hatte sich die Handwerker Gilde doch extra eigene Polo-Shirts mit dem neuen Logo herstellen lassen.


Till Weigl, Leiter der Touristik & Kur Schömberg, wurde dann die große Ehre zuteil den offiziellen Faßanstich zu begehen. Leider gab es diesmal kein großes Biervergießen, wurde der Schömberger Marketing Manager doch zu gut vor seinem ersten Faßanstich überhaupt von den Handwerkern eingewiesen. "Da hatten wir das Faß vielleicht doch zu sanft geschüttelt", schmunzelte Wernecke, als Weigl mit einem Schlag den Zapfhahn in das ONSER Faß schlug.

Besonders glücklich war auch der renommierte Glücksforscher Professor Bien, der sich das Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen wollte und vom "guten Geschmack" des Bieres schwärmte.

Gegen Nachmittag besuchte dann auch die bhutanische Delegation den ONSER Stand und probierte neugierig das Eulenbräu. Die Stimmung stieg dann auch mit jedem Schlug und leicht angeheitert schritt die Völkerverständigung zwischen Handwerkern und bhutanischen Tänzern voran.

"It is so delicious", lobte der Delegationsführer Sonam seinen ersten Schluck und freute sich mit den Handwerkern über einen weiteren Glücksmoment.

(MrT)

Samstag, 17. Juli 2010

Prof. Dr. Günther W. Bien ist in Schömberg…

Gestern Abend kam der renommierte Philosophieprofessor und Glücksforscher Herr Prof. Dr. Günther W. Bien nach einer langen Bahnfahrt in Pforzheim an. Bereits seit den 70er Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Glück in den Bereichen Philosophie, Psychologie, Soziologie und anderen Wissenschaften. Während der Autofahrt nach Schömberg führten wir eine interessante Unterhaltung über Schömberg, Bhutan und das Thema Glück. Wir alle können uns auf die Podiumsdiskussion mit ihm, die im Rahmen der Eröffnungsfeier zur Glückswoche um 11 Uhr im Kurhaus stattfindet, freuen.

Am Montagabend um 20Uhr, hält Herr Prof. Dr. Bien einen Vortrag zu „Überlegungen zur Philosophie des Glücks“.

Freitag, 16. Juli 2010

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Glücksgemeinde...

Das haben die Glücksreporter gerade bei der Pforzheimer Zeitung entdeckt:

Die "PZ" wird anlässlich zur Glückswoche am 17.07.2010 zur "Glückszeitung".
Eine Ausgabe "voll guter Nachrichten", wie der Redakteur Holger Knöferl schreibt, so "drehen sich viele Beiträge um das Thema Glück – und sie sollen glücklich machen".

Passend dazu gab es auch einen Film über die Vorbereitungen der Glückswoche auf der Homepage der Pforzheimer Zeitung.

Die ganze Gemeinde zieht an einem Strang und putzt sich mächtig heraus für das anstehende Großereignis Glückswoche.

Wir bleiben für euch am Ball und berichten "live" von der Glückswoche und machen uns auf die Suche nach dem Glück...

Der Countdown läuft

Die ersten Glücksreporter sind bereits vor Ort! Heute bekommen wir mit, wie die letzten Vorbereitungen zur Glückswoche laufen. Die Spannung im Ort auf die Glückswoche wächst von Minute zu Minute :)
Wir sind schon sehr gespannt auf den Bhutanischen Besuch, der morgen früh vom Frankfurter Flughafen abgeholt wird. Das bedeutet um 5.00 Uhr aufstehen :( Aber wir freuen uns!

Dienstag, 13. Juli 2010

Die Glückswoche kommt!

Am 18. Juli 2010 geht sie also los...

die 1. Glückswoche in Schömberg!

Was ist Glück? Wie kann man es erreichen? ...und ganz wichtig: Wie kann man es behalten?

All das sind Fragen, denen sich die Glücksreporter ab dem 18. Juli stellen werden.
Dabei berichten wir live aus Schömberg - Deutschlands erster Glücksgemeinde - und werden uns dabei mit namhaften Glücksforschern unterhalten, uns in die Tiefe stürzen, uns glücklich trommeln, in Meditation üben, schlemmen und vieles mehr...

Vorbereitend alle Informationen zur Glückswoche unter www.glueckswoche.de und auf Facebook.